Craniosacral-Therapie

Craniosacral-Therapie

Die Craniosacral-Therapie ist eine ressourcenorientierte, ganzheitliche Körpertherapie.

Sie wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts auf der Basis der Osteopathie (Knochenheilkunde) von amerikanischen Ärzten entwickelt.

Die Benennung der Therapie leitet sich aus Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum) ab.

Hirn- und Rückenmarkshäute verbinden diese beiden Pole. In deren Hohlräumen pulsiert die Gehirnflüssigkeit (Liquor) in einer rhythmischen Bewegung. Diese Pulsation wird durch eine Kraft aufrechterhalten, die Craniosacral-Therapeuten als primäre Atmung bezeichnen.

Durch fein geschulte Wahrnehmung und präzises anatomisches Wissen ist es möglich, den Rhythmus der Primäratmung in den verschiedensten Körpergeweben und -flüssigkeiten zu spüren.

Der Körper speichert physische und/oder psychoemotionale Herausforderungen aus den individuellen Lebensumständen. Durch Unfälle, Krankheiten oder belastende Lebenssituationen kann es zu Blockaden kommen, die den Fluss des primären Atems behindern. Dies kann zu vielfältigen Diagnosen oder Symptomen führen.

 

Wobei kann Craniosacral-Therapie hilfreich sein?

  • Schleuder-, Sturz-, Stauchtrauma
  • Rücken-, Schulter-, Nackenbeschwerden
  • sonstige Beschwerden am Bewegungsapparat (Wirbelsäulen-, Muskel-, Gelenkserkrankungen)
  • Unterstützung der Rehabilitation nach Krankheiten und Unfällen (sensomotorisch und psychoemotional)
  • chronische Schmerzzustände
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • kieferorthopädische Probleme
  • Regulation der inneren Organe
  • Regulation des vegetativen und des zentralen Nervensystems
  • stressbedingte Beschwerden, Burnout-Syndrom, Schlafprobleme
  • psychosomatische Beschwerden u.a.

 

Wie verläuft eine Therapiesitzung?

Der Klient/die Klientin liegt in bequemer Kleidung auf einer Massageliege. Nötigenfalls kann die Behandlung auch im Sitzen stattfinden.

Durch sanfte Berührung spüren die Hände der Craniosacral-Therapeutin, welche anatomischen (und energetischen) Strukturen den fliessend-rhythmischen Impuls vermindern bzw. behindern. Dies liefert die nötigen Hinweise für die therapeutische Arbeit.

Die Selbstheilungskräfte werden angeregt, und die Ausrichtung erfolgt auf die Stärkung und Nutzung der Ressourcen. So können positive Veränderungen sowohl physischer als auch psycho-emotionaler Natur stattfinden.

In der Regel dauert die Behandlung eine Stunde.

Die Anzahl und die Häufigkeit der Sitzungen orientieren sich am Heilungsprozess.

 

Craniosacral-Therapie ist eine Leistung der Zusatzversicherung.

 

 

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