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Bewegungsfreiheit
Eine gesunde motorische Entwicklung befähigt ein
Kind, einen Ball auffangen und werfen zu können,
beim Basteln geschickter zu sein als seine jüngeren Geschwister, mit
einem Stift fliessend zu schreiben,
mit einem Pinsel zu malen, beidhändig einen Papier-
flieger zu falten, mit der Schere exakt ausschneiden
zu können, bestimmte Münzen aus einem Geldbeutel
zu nehmen, sicher auf ein Klettergerüst zu klettern
und auf einer
Linie zu balancieren. Ein Kind sollte
Freude an Bewegung haben, aber auch ruhig sitzen können.
Kinder mit motorischen Schwierigkeiten fallen in
der Schule sowie im Alltag durch ihr
ungeschicktes, unharmonisches und unruhiges Verhalten auf.
Manchmal wirken sie
aber auch passiv. Wenn kör-
perliche Beschwerden wie Kopfweh oder Glieder-
schmerzen auftreten, das Bewegungsverhalten un-
geschickt ist, das Kind häufig stolpert oder
Wasser
aus dem Glas verschüttet, Mühe beim Schreiben
hat, sich häufig verletzt oder Gefahren nicht ein-
schätzen kann, dann ist eine ergotherapeutische Unterstützung angezeigt.
In der Ergotherapie gibt es spezielle Angebote, die
auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt sind. Über Körperwahrnehmung, Gleichgewichtssinn und
taktile Wahrnehmung
werden die Basissinne ge-
schult sowie die muskuläre Balance, die Grob- und Feinmotorik,
die Geschicklichkeit und die Be - wegungsabläufe verbessert.
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